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Wann: 10.12.2016 20:00 Uhr
Wo: Deutenberghalle
Gegner: MTV Stuttgart

Spielplan

  Termin Heim Gast Score
  17.09.16 Saar St.
Panthers
77:82
  24.09.16 Panthers Tübingen 81:69
  01.10.16 Limburg Panthers
69:94
  08.10.16 Panthers KIT SC
87:64
  15.10.16 Heidelbg Panthers 49:76
  22.10.16 Panthers Koblenz 90:79
  29.10.16 Mainz Panthers 80:90
  06.11.16 Panthers Fellbach 81:80
  12.11.16 Langen
Panthers 58:79
  19.11.16 Panthers
Lich 86:76
  26.11.16 Speyer Panthers 74:65
  04.12.16 K'lautern Panthers 62:72
  10.12.16 Panthers Stuttgart  
  17.12.16 Panthers Saar St.
 
  14.01.17 Tübingen Panthers  
  21.01.17 Panthers Limburg  
  28.01.17 KIT SC
Panthers  
  04.02.17 Panthers Heidelbg.  
  11.02.17 Koblenz Panthers  
  18.02.17 Panthers Mainz  
  26.02.17 Fellbach Panthers  
  04.03.17 Panthers Langen  
  11.03.17 Lich Panthers
 
  19.03.17 Panthers Speyer  
  25.03.17 Panthers K'lautern  
  01.04.17 Stuttgart Panthers  

 .

Adventszeit steht wieder im Zeichen der Kinder

Die Wiha Panthers stellen die Adventszeit traditionell ins Zeichen ihrer Charityaktion. Die Panthers legen den Focus dabei wieder auf gesundheitlich oder sozial benachteiligte Kinder. Unter der Woche waren die Schwenninger Korbjäger zu Besuch in der Carl-Orff-Schule sowie der Christy-Brown-Schule. Für die Schüler stellt der alljährliche Besuch der Panthers ein Highlight in ihren Schulalltag dar. Die Kinder, die mit vielfältigen Sinneseindrücken lernen, profitieren in besonderem Maße vom Engagement der Basketballer. Einige Schüler sind regelmäßige Gäste bei den Panthers-Spielen.

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In der Sporthalle absolvierten die Panthers jeweils Trainingseinheiten und zeigten Lehrern und Schülern Tricks und Kniffe. Auch Geschenke hatten die Panthers-Nikoläuse mit an Bord. Dank der großzügigen Spende des Panthers-Medienpartners "Südwestpresse - Die Neckarquelle" und Panthers-Ausrüster "Spalding", die Schokonikoläuse respektive Basketbälle stifteten.

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In der Woche zuvor waren die Panthers bereits zu Gast bei der Partnerschule, dem Gymnasium am Romäusring, wo Trainer Alen Velcic Tipps und Hilfen für den Sportunterricht in Sachen Basketball gab. Den Panthers ist es ein großes Anliegen, dem Basketball im Schulsport größere Bedeutung einzuräumen. Kontakte gibt es auch zur Krebsnachsorgeklinik in Tannheim, deren Patienten und Pfleger zum letzten Heimspiel des Kalenderjahres gegen Saarlouis eingeladen wurden.

 
Damen fahren vierten Sieg ein

BV Villingen-Schwenningen – SV Jungingen 72 : 57

Früher spielte man regelmäßig in der Landesliga gegen den Ulmer-Vorort Gegner aus Jungingen, dann stiegen sie in die Oberliga auf und man verlor sich aus den Augen. Nach dem Aufstieg der Spielerinnen aus Villingen-Schwenningen kam es am vergangenen Samstag wieder zum Duell der beiden Teams. Zu Beginn zeigte sich das Team von Trainer Sergey Tsvetkov stark in der Verteidigung, die Gegner kamen in dieser frühen Phase nur mit Freiwürfen zu Punkten, leisteten sich aber in der Offensive viele unnötige Ballverluste. So stand es nach dem ersten Viertel mit 8:9 quasi ausgeglichen. Mit der Einwechslung von Top-Scorerin Anja Elbel, sie erzielte alleine 28 Punkte, davon 3 Dreier, wendete sich aber das Blatt. Zusammen mit Felicia Kälble, der 17 Punkte, davon 1 Dreier, gelangen, führte sie die Mannschaft in einer 25:19 Halbzeitführung. Danach riss etwas der Faden, denn durch die sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter kam es zu einem wahren Freiwurffestival. Hier hatte Jungingen leicht die Nase vorn und so kam es zum 44:42 vor dem letzten Viertel. Doch hier zeigte sich, dass das Team aus VS deutlich die besseren Reserven hatte. Aus einer starken Mannverteidigung heraus konnten viele Ballgewinne im Fastbreak in Punkte umgemünzt werden. In dieser Phase kamen Simone Müller und Philippa Kunst, die ihr erstes Seniorenspiel bestritt, erstmals zu Punkten in der Oberliga. Aufgrund der starken personellen Situation, Trainer Tsvetkov konnte auf 11 Spielerinnen zurückgreifen, konnte das Team auch den Ausfall von der stark aufspielenden Natalia Kraft wegen fünf persönlichen Fouls, verkraften und gewann das letzte Viertel mit 28:15 zum sicheren Endstand von 72:57. Damit stabilisiert sich das Team aus VS weiter im Mittelfeld, muss aber am kommenden Sonntag zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Ulm.

Für die Baskets waren im Einsatz: Anja Elbel (28 Punkte/davon 3 Dreier), Birgit Kälble, Felicia Kälble (17/1), Natalia Kraft (6), Philippa Kunst (1), Birgit Mädge, Simone Müller (2), Sabrina Payo Munoz, Christine Schell-Deking (5), Susanne Schmidt (6) und Imke Weißer (7).

 

Landesliga Herren: BV Villingen-Schwenningen – TV Rottenburg 73 :75

Ungewohnt für die Spieler aus VS und ihrem Trainer Samba Thiam war die Situation im Abstiegskampf. Gegen den bisher sieglosen Oberliga-Absteiger aus Rottenburg rechnete man sich wieder mal einen Sieg und damit den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle aus. Doch auch Rottenburg kam in voller Mannschaftsstärke nach Villingen, um die letzte Chance zu wahren. Nervosität auf beiden Seiten verhinderte, dass sich eine Mannschaft zu Beginn absetzen konnte und so stand es nach den ersten 10 Minuten 18:18 unentschieden. Dass sich die Heimmannschaft bis zur Halbzeit mit 3 Punkten absetzen konnte, lag auch an Jugend-Auswahlspieler Daniel Zacek, der bei seinem zweiten Spiel in diesem Team die ersten Akzente mit 3 verwandelten Dreiern und 13 Punkten setzen konnte. Diese 3 Punkte Vorsprung von 39:36 konnten auch im dritten Viertel gehalten werden, wobei von den langen Spielern Kjell Deking, Raphael Okolie, David Savija, nur Yannick Tidas unter den Körben punkten konnte. Hilfe von außen kam von Viktor Kaufmann, der auch das Spiel im letzten Viertel offen hielt. 2 Spieler aus VS waren bereits vor dem entscheidenden letzten Angriff ausgefoult und mit einem glücklichen Dreier gelang den Gästen kurz vor Ende der Ausgleich zum 73:73. Noch ein letzter Angriff, bevor es zur Verlängerung gekommen wäre, aber die Rottenburger behielten die Nerven und punkteten. Damit ging der Sieg äußerst knapp an die Gäste und ließ die Spieler aus VS frustriert zurück.

Für die Baskets VS waren im Einsatz: Dominik Byrne, Kjell Deking, Kevin Joas, Viktor Kaufmann, Raphael Okolie, Daniel Piovano, David Savija, Erik Simon, Yannick Tidas und Daniel Zacek.

U18 Dez16

U16 Landesliga: TSG Reutlingen – BV Villingen-Schwenningen 72:49

Nach dem Sieg in der vergangenen Woche ging Reutlingen dementsprechend mit breiter Brust in das direkt stattfindende Rückspiel gegen die Mannschaft aus VS. Zumal Trainer Kristyan Borisov in der ersten Halbzeit noch auf JBBL-Spieler Dominik Herrmann verzichten musste, der von einem anderen Spiel kam. Die Reutlinger legten mit 20:13 im ersten Viertel los, wie sie beim letzten Spiel aufgehört hatten und die Baskets konnten nur versuchen das Ergebnis moderat zu gestalten. Sali Braha und Felix Schmidt konnten mit einer zweistelligen Punktezahl zwar in der Offensive überzeugen, aber drei Spieler kamen auch noch in Foulprobleme, so dass sich die Defense immer schwieriger gestaltete. Während Reutlingen nach dem 46:27 zur Halbzeit und dem 65:35 vor dem letzten Viertel das Spiel austrudeln ließ, konnten die Baskets nochmals 14 Punkte beisteuern, so dass es zur klaren 72:49 Niederlage kam. Das Ziel für das Team ist jetzt die Tübinger zu bezwingen, die nächste Woche auf dem Plan stehen, um sich den dritten Platz in den Play-Offs zu sichern.

Für die Baskets waren im Einsatz: Dario Bogdanovic, Sali Braha (17), Eduard Hahn, Dominik Herrmann (6), Marko Kukokly (4), Dominik Kupchik (8/davon 1 Dreier), Felix Schmidt (12), Noah Wassmer (1) und Sebastian Zacek (1).

U12 Beziksliga Südwest:
BV Villingen-Schwenningen – TV Konstanz 65 : 29
BV Villingen-Schwenningen – TB Sigmaringen 80 : 21

Die U12 hatte am Sonntag die Mannschaften vom TV Konstanz und dem TB Sigmaringen zu Gast. Im ersten Spiel gegen die Mannschaft vom See erinnerte das Team an junge Pferde, die drauf warten endlich losgelassen zu werden. Mit 23:7 überrannten sie die Gegner fast, wobei aus einer sehr guten Mannschaftsleistung Noah Nsoh mit 26 Punkten herausragte. Der völlig ungefährdete Sieg ging mit 65:29 an die Mannschaft von Boyko Pangarov sen.. Im zweiten Spiel gegen Sigmaringen ging es mit 14:10 überraschend moderat los, aber spätestens beim Stande von 44:15 war die Messe gelesen und es war eine Freude den jungen Spielern zuzusehen. In diesem Spiel konnte sich Jonathan Kühner mit 21 Punkte in den Vordergrund spielen, wobei er von seinen Mitspielern gut in Szene gesetzt wurde. Mit diesen beiden Siegen hat sich das Team bereits vorzeitig für die, im neuen Jahr stattfindende, Endrunde qualifiziert und die folgenden Spiele haben nur noch statistischen Wert.

Für die young-Panthers waren aktiv: Dennis Beck, Philipp Emminger, Muhammed Erdogan, Lukas Fiesser, Dominik-Riccardo Goldmann, Felix Heinrich, Jonathan Kühner, Noah Nsoh, Tim Schadt, Micka Singler und Maxim Zadujan.

 

 
Sieg trotz Fehlerfestival

Nach der ersten Saisonniederlage waren die Wiha Panthers VS auf Wiedergutmachungskurs. Mit 72:62 blieben die Raubkatzen in der Spur, sportlich genügte ein starkes erstes Viertel, die anschließende Leistung stellte die Panthers-Trainer jedoch nicht zufrieden.

Zu Beginn stellte sich das Spiel wie erhofft dar: die Panthers waren griffig in der Verteidigung, in Person von Boyko Pangarov gelangen gleich mehrere Fastbreaks, die die Panthers in Führung brachten. 26:12 stand es nach dem ersten Viertel für die Gäste, Trainer Alen Velcic hoffte auf einen souveränen Auftritt, wurde jedoch in der Folge von seinen Spielern enttäuscht.

„Defensiv war es über weite Strecken ordentlich, aber offensiv haben wir uns haarsträubende Fehler geleistet. Von außen fehlt uns das Wurfglück zur Zeit, das ist manchmal so. Aber selbst unter dem Korb haben wir einfache Würfe verlegte, teilweise sogar ohne Gegnerdruck". Ab Mitte des zweiten Viertels kam Kaiserslautern langsam näher, angeführt von den Topspielern Japhet McNeil und Waldemar Nap.

„Wir haben versucht, unsere körperliche Überlegenheit in der Zone auszuspielen, waren dann aber nicht konsequent genug", monierte Velcic, der erneut 24 Ballverluste seines Teams sah. „Auch in Langen und mit Abstrichen in Speyer gab es Ballverluste, dort aber zumeist in Drucksituationen", so Velcic, der diesmal vermehrt Konzentrationsfehler ausmachte. Lobenswert war diesmal immerhin die Freiwurfquote, die bei guten 81 % lag.

Angeführt von Tabari Perry und Sergej Tzvetkov blieb der Vorsprung konstant zweistellig bis ins letzte Viertel, als die Panthers einen Lauf der Gastgeber kassierten und der Vorsprung auf drei Punkte schmolz. Kapitän Edin Alispahic übernahm dann jedoch Verantwortung, sodass das Spiel nie richtig eng wurde, besonders wichtig ein Dreier 7 Minuten vor Schluss zum 60:53 und ein Korbleger 2:17 Miuten vor Schluss zum 63:57, nach dem die Panthers das Gaspedal wieder an- und vom Gegner entscheidend wegzogen.

„Wir stecken aktuell in einem Leistungsloch und werden hart kämpfen müssen, um bis Weihnachten die beiden Heimspiele zu gewinnen. Wir müssen die Akkus mal wieder aufladen, die bisherige Saison hat Kraft gekostet", offenbarte Velcic. In der Tabelle führen die Panthers weiterhin mit 4 Zählern Vorsprung auf Speyer und Limburg.

Für die Panthers spielten: Darius Pakamanis (3 Punkte / 0 Rebounds / 0 Assists), Samba Thiam (3/1/2), Sergej Tzvetkov (14/7/3), Jaka Zagorc (5/5/2), Nikola Fekete (8/2/1), Davor Barovic (2/2/0), Aljosa Remus (0/0/2), Boyko Pangarov (10/2/1), Tabari Perry (13/13/4), Edin Alispahic (14/10/4).

 
Ex-Panther Ellis bringt Tabellenführer zu Fall

Im elften Saisonspiel setzte es für die Wiha Panthers VS die erste Saisonniederlage. Der Tabellenzweite BIS Baskets Speyer siegte vor 350 Zuschauern im Spitzenspiel mit 74:65. Entscheidenden Anteil am Sieg der Pfälzer hatte Ex-Panther Aaron Ellis, der 17 Punkte erzielte, darunter wichtige Punkte in der Crunchtime inklusive eines Dreiers weit hinter der Dreipunktlinie.

Die Panthers hatten vor der Partie leichte Personalsorgen. Mehrere Spieler waren unter der Woche angeschlagen, Darius Pakamanis musste mit muskulären Problemen aussetzen, Nikola Fekete spielte angeschlagen, auch Jaka Zagorc konnte nur mit Einschränkungen agieren. Die Startformation der Panthers mit Boyko Pangarov als Starting Point Guard agierte zunächst jedoch gut.

Speyer16sm

Nachdem es in der Anfangsphase mit leichten Vorteilen für die Panthers hin und her ging, die Gäste sich aber mit 19:12 einen kleinen Vorteil erspielen konnten, startete Speyer zwischen Minute 9 und 17 einen 25:0-Lauf, der die Panthers in arge Bedrängnis brachte. Speyer verstand es mit den starken US-Amerikanern Ellis und Williamson die Zone dicht zu machen und den Panthers keine einfachen Würfe zu erlauben. Auf der anderen Seite hatte Speyer Traute und Wurfglück, sodass sie angeführt von einem furios aufspielenden Jan Hartinger, der in Durchgang eins 15 seiner 18 Zähler sammelte, davonzogen. „Wir waren zu diesem Zeitpunkt schlecht organisiert und zu spät dran, um Speyer am Wurf zu hindern", so Panthers-Trainer Alen Velcic. „Wir waren phasenweise zu unkonzentriert und haben unsere Ordnung verloren", gab Panthers-Spielmacher Jaka Zagorc selbstkritisch zu Protokoll.

Die Panthers scheuten gegen den starken Frontcourt der Gastgeber zu oft den Weg in die Zone und nahmen viele Würfe, teilweise auch nicht gut vorbereitete. „Unsere Feldwurfquote lag bei einem Drittel, das ist für unsere Ansprüche zu wenig", meinte auch Nikola Fekete, der nicht wie gewohnt traf, dafür mit seinem Rebounding defensiv ein Anker war. Auch Tabari Perry half mit, der ungewohnte Reboundunterlegenheit zu mindern. So kämpften sich die Panthers zur Pause wieder auf 43:37 heran.

Das Wurfglück war den Panthers auch im zweiten Durchgang nicht hold, einige Bälle sprangen unglücklich wieder aus dem Korb. Hinzu kamen aber auch leichtfertige Fehler unter dem Korb, den Speyer jedoch auch weiter intensiv verteidigte. Aljosa Remus und Sergej Tzvetkov konnten dennoch offensiv Akzente setzen und brachten die Panthers in unmittelbare Schlagdistanz. Auch die Defensive erlaubte Speyer nur noch 31 Punkte nach der Pause, aber Aaron Ellis traf drei wichtige Würfe trotz direkter Verteidigung durch den Gegenspieler in „Nowitzki-Manier", Genickbrecher war ein wilder Dreier des ansonsten gut verteidigten Spielmacher Salto Sabate mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr.

„Glückwunsch an Speyer, sie haben über weite Strecken sehr gut gespielt, erstklassig organisiert verteidigt und sind in den notwendigen Lauf reingekommen", gratulierte Trainer Alen Velcic. „Wir haben nicht in unser gewohntes Spiel gefunden, wofür man dem Gegner Respekt zollen muss, das notwendige Glück hatten wir heute auch nicht. Wir wollen nun in Lautern zurück in die Erfolgsspur finden".

Für die Panthers spielten: Samba Thiam (2 Punkte / 2 Rebounds / 0 Assists), Sergej Tzvetkov (18/4/3), Jaka Zagorc (5/2/4), Nikola Fekete (5/7/1), Davor Barovic (2/2/2), Aljosa Remus (11/2/2), Boyko Pangarov (3/4/4), Tabari Perry (14/8/3), Edin Alispahic (6/1/1).

 
Tabari Perry – ein Mann für gewisse Momente

Es ist gut ihn zu haben, einen Mann für gewisse Stunden. Die Wiha Panthers haben einen Mann für gewisse Momente, einen Mann für die Crunchtime. Tabari Perry, US-Amerikaner in Reihen der Panthers zeigt über die gesamte Saison bereits gute Leistungen. In Langen war er schon in der Schlussphase ein wesentlicher Faktor. Gegen Lich ragte der Flügelspieler nun heraus und wurde zum Sieggaranten beim 86:76-Erfolg der Raubkatzen.

Der TV Lich II verlangte den Panthers beim zehnten Saisonauftritt alles ab und sorgte für ein enges Spiel, das bis in die Schlussphase spannend blieb. Neben den Leistungsträgern Johannes Lischka und Henning Schaake war Distanzschütze Johannes Schläfer in überragender Form und hätte zum Helden werden können, als er im Schlussviertel für einen Lauf der Gäste sorgte und sie auf einen Zähler (70:69) heranbrachte. Doch dann kamen die Minuten des Tabari Perry. Ein Dreier, ein Offensivrebound, vier erfolgreiche Freiwürfe, ein Korbleger, noch ein Offensivrebound und weitere zwei Freiwürfe später stand es 81:74, eine kleine Vorentscheidung knapp eine Minute vor Schluss. Am Ende standen 31 Zähler und 14 Rebounds.

Dass es zur engen Schlussphase kam, lag auch an einem erneut schwierigen Start. Wenig lief zu Beginn, erneut leisteten sich die Panthers gegen aggressive Gäste mehr Turnover als es dem Trainerteam lieb war. Nach 7 Minuten lag der Tabellenführer mit 9:20 zurück. Jaka Zagorc und Nikola Fekete leiteten die Aufholjagd ein, Davor Barovic gelang per Dunk der Ausgleich zum 22:22. Die Panthers wurden besser, konnten in Führung gehen, sich aber gegen starke Gäste nicht absetzen.

„Unsere Breite im Kader hat uns wieder geholfen, heute war Tabari der Go-to-Guy. Wenn es bei den einen Spielern nicht läuft, springen andere in die Bresche", so Trainer Alen Velcic. Auch Nikola Fekete und Darius Pakamanis erhielten Lob: „Paka wird immer wichtiger, heute hatte er 100 Prozent Wurfquote". Aljosa Remus fehlte derweil grippekrank: „Das hat eine Lücke gerissen, denn unsere großen Jungs hatten mit Lischka natürlich viel zu tun".

Unterm Strich ein wichtiger Sieg, der von technischen Problemen überschattet wurde. „Die Musikanlage der Deutenberghalle hatte einen Error. Sehr ärgerlich, zumal sie beim letzten Auftritt einwandfrei funktionierte und uns niemand Bescheid gegeben hat", so Panthers-Boss Frank Singer. Der Hallenbetreiber, die Stadt Villingen-Schwenningen, müsse bis zum nächsten Heimspiel in drei Wochen gegen Stuttgart für Abhilfe sorgen: „Die Anlage ist zur Unterhaltung einer 1000-Zuschauer-Halle dringend erforderlich und für die Präsentation unserer Sponsoren unerlässlich", so Singer.

Die Panthers liegen in der Tabelle mit der Maximalpunktzahl von 20 Zählern nach 10 Spielen vor den punktgleichen Verfolgern Limburg und Speyer (je 14), die bereits drei Niederlagen aufweisen. Einen Rückschritt erhielt Titelmitfavorit KIT SC Karlsruhe, die Abstiegskandidat Heidelberg überraschend unterlagen.

Für die Panthers spielten: Darius Pakamanis (11 Punkte / 3 Rebounds / 0 Assists), Samba Thiam (6/3/3), Sergej Tzvetkov (0/1/1), Jaka Zagorc (9/1/3), Nikola Fekete (14/4/1), Davor Barovic (7/4/2), Boyko Pangarov (dnp), Tabari Perry (31/14/3), Edin Alispahic (8/0/4).

 
Nach der Pause aufgedreht

Die Wiha Panthers VS haben auch in Langen die weiße Weste gewahrt. Trotz hoch motiviertem Gegner und Problemen im ersten Viertel konnten die Panthers beim TV Langen mit 58:79 einen deutlichen Sieg landen. Das Schlussviertel geriet zur Machtdemonstration.

Die Panthers fanden in der Langener Georg-Sehring-Halle schlecht in die Partie. Zwar konnte Edin Alispahic die ersten Punkte der Partie verbuchen, jedoch fielen anschließend kaum Würfe der Schwenninger Korbjäger. „Unser Spiel war zu Beginn nicht flüssig, weil unsere bislang starken Aufbauspieler keinen guten Tag erwischt hatten", analysierte Panthers-Trainer Alen Velcic, der über 14 Ballverluste allein in der ersten Halbzeit Sorgen bereiteten.

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Die Panthers hatten zwar physisch eine klare Überlegenheit unter dem Korb, dadurch klare Reboundvorteile, jedoch kaum Punkte innerhalb der „Zone", sprich direkt unter dem Korb. „Wir haben es phasenweise erzwingen wollen und entgegen unserem Spielplan den Ball nicht unter den Korb gebracht und stattdessen zu viele Würfe genommen", so Velcic.

Langen erarbeitete sich dank des starken Zuges zum Korb des US-Amerikaners Preston Ross einen Vorsprung, den die Panthers bis zur Pause nur verkürzen, jedoch nicht einholen konnten, die Gastgeber führten mit 38:36. „Langen war hoch motiviert und hat bis an die Grenze Gas gegeben", bilanzierte der Panthers-Trainer.

Nach der Pause taten sich die Panthers zwar weiter schwer, konnten das Spiel allerdings mit zunehmender Dauer in die richtigen Bahnen lenken. „Wir haben Ross' Penetration gestoppt und selbst mehr über die großen Spieler gespielt", so Velcic. Den entscheidenden Schachzug packten die Panthers Mitte des dritten Viertels aus: mit einer 3-2-Zone wurden sowohl Würfe als auch Penetration der Gastgeber unterbunden, deren mangelnde Gefährlichkeit unter dem Korb begann sich nun zu rächen. „In den letzten 13 Minuten hat Langen keinen Korb mehr aus dem Setplay erzielt, wir haben noch ganze fünf Zähler zugelassen", freute sich Velcic. Das Schlussviertel ging klar an die Panthers, sodass Langen die höchste Saisonniederlage hinnehmen musste.

Unschön hingegen manch nationalistische Töne aus dem Langener Publikum, die von den Gastgebern in ihrem Vorbericht noch geschürt wurden: „Traurig, dass sowas nicht unterbunden, sondern gefördert wird. Wir haben die Antwort auf dem Feld gegeben". Die Panthers bleiben damit Spitzenreiter mit 18 Zählern vor Limburg (14) und weiteren Teams mit 12 Zählern, unter anderem dem nächsten Gegner Lich II.

Für die Panthers spielten: Darius Pakamanis (4 Punkte / 3 Rebounds / 1 Assist), Samba Thiam (5/1/0), Sergej Tzvetkov (9/4/1), Jaka Zagorc (2/5/4), Nikola Fekete (10/12/2), Davor Barovic (3/7/0), Aljosa Remus (8/6/3), Boyko Pangarov (0/0/0), Tabari Perry (15/10/1), Edin Alispahic (23/4/0).

 

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