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Panthers wollen den Rivalen ärgern |
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Selten waren die Ausgangsbedingungen vor einem Derby so grundverschieden. Begegneten sich die Wiha Panthers VS und der Dauerrivale vom Bodensee, die HolidayCheck Baskets Konstanz, in den letzten Jahren stets auf Augenhöhe, so sind die Mannen vom See in diesem Jahr der Konkurrenz weit enteilt.
Der ewig junge Rivale vom Bodensee kommt zum traditionellen Südderby als Tabellenzweiter in die Deutenberghalle, und damit als großer Favorit. Im Hinspiel führte die Mannschaft des jungen Trainers Marko Radulovic die Panthers zeitweise vor. Kaum zu stoppen war dabei der malinesische Aufbauspieler Oumar Sylla (14,3 ppg), der mit 2,00 m der wohl längste Point Guard der Liga ist, wodurch er ständig Missmatches kreieren kann. Auch der Rest des Team ist Extraklasse: Frederik Henningsen zählt zu den besten Flügelspielern der Liga und kommt bislang auf stattliche 15,9 ppg. Bester Punktesammler ist aber Center Robinson Louisme mit 17,6 ppg, der ein Ausnahmekönner unter den Brettern ist. Nicht zu verachten sind auch die Power Forwards Eduard Foth und Hannes Osterwalder.
Für das Spiel gegen Schwenningen droht nun ausgerechnet Henningsen auszufallen, auch Louisme war unter der Woche angeschlagen. Allerdings kann kaum ein Team der Liga Ausfälle so auffangen wie die Baskets. Dank ihrer vorbildlichen Jugendarbeit haben die Baskets den wohl breitesten Kader der Liga und spielen die größte Rotation. So ist vor allem die Verteidigungsleistung der Konstanzer herausragend, das Team funktioniert als starkes Kollektiv.
Was also spricht für die Panthers? Zumindest eine deutliche Aufwärtstendenz war in den vergangenen Wochen zu verzeichnen. Das Team konnte zuletzt in Ruhe arbeiten und findet besser zusammen, vor allem das Selbstvertrauen der Spieler steigt, das Team ist nun schwerer auszurechnen. Nach dem Sieg gegen Saarlouis dürfte zudem eine gewisse Verspannung abgefallen sein. Zudem ist der frisch gebackene Vater Jamal Anene wieder an Bord.
„Wir wollen diesen Aufwind nun nutzen“, so Panthers-Geschäftsführer Frank Singer. Das Team habe unstreitig Potenzial und müsse nun weiter kämpfen und an sich glauben. Dies hatte bereits Trainer Josip Brkic nach dem Saarlouis-Spiel als Parole ausgegeben. „Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen“. An der Motivation sollte es im Derby auf jeden Fall nicht fehlen. Auch das Publikum wir das Möglichste tun, um das Team anzufeuern.
Auf den Rängen wird derweil hoher Besuch erwartet. Der Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder stattet den Panthers zusammen mit Mitgliedern der CDA (Christlich-demokratische Arbeitnehmerschaft), der Jungen Union und der CDU-Gemeinderatsfraktion einen Besuch ab, um sich vom Basketball und dem Verein im Speziellen ein Bild zu machen. Sicher wollen die Panthers hier einen guten Eindruck hinterlassen.
Zum guten Eindruck soll auch der Halbzeit-Act beitragen. Die Tanzgruppe N.I.P. („Nobody is perfect“) der TG Schwenningen wird tolle Choreographien bei ihrer HipHop-Tanzshow abliefern und das Event abrunden. Samstag, 20 Uhr, ist in der Deutenberghalle also Pflichttermin für alle Sportfreunde in VS.
Matthias Busse Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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Erster Heimsieg: Ganz Schwenningen atmet auf |
So lange haben sie darauf warten müssen. Im ersten Heimspiel des Jahres 2012 machten die Wiha Panthers VS gegen den TV 1872 Saarlouis ihren ersten Heimsieg perfekt. Die Lage im Kampf um den Klassenerhalt ist zwar nach wie vor schwierig, aber das lang ersehnte Erfolgserlebnis dürfte Schwung für die kommenden Aufgaben geben und löst vielleicht den Knoten.
Im Verlaufe des Spiels hätten aber nur die kühnsten Optimisten noch mit einem guten Ausgang gerechnet. Nach dem 2:0 zu Beginn der Partie lagen die Panthers fortan nur zurück. Bereits im ersten Viertel setzten sich die Saarländer sukzessive ab. Insbesondere Ricky Easterling war von den Panthers nie in den Griff zu bekommen, am Ende kam der US-Amerikaner auf 48 (!) Punkte und verwandelte 15 von 15 Freiwürfen. Neben ihm sorgte insbesondere Center Muharem Mujkanovic für große Sorgenfalten bei den Panthers. Schwenningen wurde von einem guten Aaron Ellis zunächst im Spiel gehalten, der Flügelspieler konnte aber nicht verhindern, dass die Gäste nach dem ersten Abschnitt mit 30:17 führten.
Zur Pause hielten die Saarländer den 13-Punkte-Vorsprung. Wurde die Panthers-Defense in Speyer noch zu Recht gelobt, so war das Defensivverhalten vor der Pause ein Rückfall in alte Zeiten, vor allem Konzentrationsfehler und schlechte Abstimmung sorgten dafür, dass der Vorsprung nicht schmolz. Von der Dreierlinie fiel erneut nichts, dafür zogen die Panthers entsprechend der Vorgabe des Trainerduos Brkic/Dereklis konsequenter zum Korb. Damit konnten die Gäste das ein ums andere Mal in Verlegenheit gebracht werden, zu viele einfache Fehler verhinderten indes, dass die Panthers verkürzen konnten.
Nach der Pause starteten die Raubkatzen deutlich engagierter. Positiv zu vermerken war, dass sich die Verantwortung nun auf mehrere Schultern verteilte. Julian Sharma verdiente sich hier ein Sonderlob. Der junge Center hielt gegen Mujkanovic stark dagegen, holte wichtige Rebounds und arbeitete auch offensiv gut unter dem Korb. Neben ihm punkteten sechs weitere Spieler regelmäßig, so dass die Panthers offensiv nicht mehr so leicht ausrechenbar waren. So kamen die Panthers zeitweise auf drei Punkte Rückstand heran, ehe Easterling einen Gang rauf schaltete und Saarlouis wieder ein 9-Punkte-Polster verschaffte.
Aber auch dem Superstar schwanden langsam die Kräfte. Sichtliches Zeichen hierfür war, dass er sich zu einer schauspielerischen Einlage hinreißen ließ. Dennoch blieb der TVS in Front, auch weil der Ex-Schwenninger Danny Rodriguez (10 Punkte) eine gute Partie ablieferte. Dass das Schwenninger Aufbäumen dieses Mal aber kein Strohfeuer blieb, war dem sechsten Mann zu verdanken. Die erfreulich große Kulisse in der Deutenberghalle (der „Orange-Day“ zeigte wohl Wirkung) ließ sich vom Feuer auf dem Feld anstecken. Milan Obradovic wurde im zweiten Durchgang mit drei Dreiern zu einem wichtigen Faktor, auch weil er seine Emotionen mit den Fans teilte und die Stimmung anheizte. So fühlte man sich an fast vergessene Erfolgstage erinnert.
Zwei Minuten vor Schluss brachte Julian Sharma die Panthers erstmals wieder in Führung. Entgegen sonstiger Gewohnheiten spielten die Schwenninger in dieser Phase nun abgeklärter und behielten auch die Uhr im Blick. Dennoch blieb es bis zur letzten Sekunde spannend, als Muharem Mujkanovic noch einen Dreier versuchte und nur knapp scheiterte. Anschließend erfüllte die Halle großer Jubel und man durfte meinen, eine Meisterschaft sei gewonnen worden. Die ausgelassene Stimmung zeigte indes, welch großer Stein von den Herzen fiel. Vor allem die Chefetage um Frank Singer und Jens Dast zeigte sich erleichtert und hofft nun auf eine Wende zum Guten. Gleiches gilt für das Trainerduo Dereklis/Brkic: Dereklis blickte zurück und erklärte, es sei schwer gewesen angesichts der vielen personellen Umbrüche eine Linie zu finden. Die Truppe sei nun aber auf einem guten Weg und harmoniere immer besser. Brkic schaute voraus auf die Herkules-Aufgabe im Derby gegen Konstanz: „Wir wollen uns so gut wie möglich präsentieren und Konstanz möglichst gut Paroli bieten“. Sollte das Team den Schwung des Sieges mitnehmen und das Publikum wieder so kräftig mitziehen, dürfte das Derby zumindest nicht so niederschmetternd wie im Hinspiel ausfallen.
Für die Panthers spielten: Aaron Ellis (22 Punkte / 10 Rebounds / 1 Assist), Milan Obradovic (15/0/0), Milos Varagic (12/8/2), Nils Mühlenfeld (11/2/2), Ronny Weihmann (10/2/1), Tomislav Topic (9/5/0), Julian Sharma (6/10/4), José Asensio Lopez (0/2/0), Daniel Piovano, Kevin Joas del Campo (n.e.)
Matthias Busse Pressesprecher Wiha Panthers VS |
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Ebenso wie für die Panthers ist auch für den TV Saarlouis die bisherige Saison alles andere als zufriedenstellend verlaufen. Zählten die Saarländer stets zu den Spitzenteams der Liga, müssen sie nun in dieser Saison mit dem unteren Mittelfeld Vorlieb nehmen. Was indes in dem Team steckt, zeigte man zuletzt beim Sieg über Tabellenführer Konstanz. Topstar der Truppe von Chris Cummings ist seit Jahren Ricky Easterling. Der US-Amerikaner ist mit weitem Vorsprung Topscorer der Liga (32,9 ppg). Scharfschütze Jimmy Lauter (12,6 ppg bei 34,2 % Dreierquote) sowie der starke Center Muharem Mujkanovic (13,9 ppg) sind weitere Offensivwaffen im Team. In der Breite fehlte es den Saarländern dagegen zuletzt an Offensivstärke. Gespannt darf man auf den Auftritt des Ex-Panthers Danny Rodriguez sein, der bei den Gästen im Aufbau den Taktstock schwingt und in der Deutenberghalle sicher voll motiviert zu Werke gehen wird. |
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Basketball Landesliga Damen |
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BV Villingen Schwenningen gewinnen 7. Spiel in Folge
BV Villingen-Schwenningen – TV Derendingen II 49:37
Es gibt Spiele, bei denen man meint, man sollte sie vergessen. So einen Abend erlebte die Damenmannschaft des BV Villingen-Schwenningen am Samstagabend.
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Trotz der 57:67-Niederlage ist die Stimmung im Lager der Wiha Panthers VS deutlich besser. Die Niederlage beim Tabellendritten BIS Baskets Speyer brachte viele positive Erkenntnisse, zu viele einfache Fehler in der Offensive verhinderten hingegen, dass die reelle Siegchance letztlich nicht genutzt werden konnte.
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Mit frischen Kräften in Speyer |
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Nach dem Abgang von Topscorer Elnis Prasovic zum Ligarivalen KIT SC Karlsruhe wurden die Wiha Panthers VS noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Mit Aaron Ellis konnten die Panthers einen ähnlich variablen Spieler verpflichten und hoffen damit die Lücke schließen zu können, die Prasovic ohne Zweifel hinterlassen hat. Der 2,06 m große Amerikaner bringt im Hinblick auf seine bisherigen Meriten gute Voraussetzungen dafür mit: der 24-Jährige spielte in der NCAA bei Wichita State, einer angesehen Universität. Aus seiner dortigen Zeit kennt er bereits Ronny Weihmann und Jamal Anene und freut sich, nun mit den beiden bei den Panthers zusammenspielen zu können. Panthers-Geschäftsführer Frank Singer ist von seinem Neuzugang begeistert: „Er ist ein klasse Spieler und sich vor allem auch für die Drecksarbeit nicht zu schade“. Mit seiner Einsatzbereitschaft soll Ellis das Team mitreißen.
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